Selbstentladung

Was ist Selbstentladung?

Selbstentladung ist der schleichende Ladungsverlust einer Batterie ohne angeschlossene Verbraucher - jede Zellchemie verliert von allein Energie, nur unterschiedlich schnell. Moderne LiFePO4-Zellen sind mit rund 2 bis 3 Prozent pro Monat sehr genügsam, alte NiMH-Akkus oder Nickel-Eisen-Akkus verlieren ein Vielfaches.

Warum das beim Solarspeicher kaum stört - und wann doch

Im täglichen Zyklusbetrieb fällt Selbstentladung nicht auf: Der Speicher wird ohnehin ständig ge- und entladen. Relevant wird sie bei Lagerung und Saisonpausen - die mobile Powerstation im Winterquartier oder der Gartenhaus-Speicher verlieren über Monate spürbar Ladung. In Kombination mit komplett leerem Startzustand droht dann die Tiefentladung.

Praxis-Regeln

Fragen zur Selbstentladung


Wie schnell entlädt sich ein Akku von selbst?

Die Selbstentladung hängt von der Zellchemie ab: LiFePO4 verliert etwa 2 bis 3 Prozent pro Monat, klassische Lithium-Ionen-Zellen ähnlich wenig, NiMH und Blei deutlich mehr. Hinzu kommt bei Systemen mit Elektronik der Standby-Verbrauch.

Warum verliert mein Speicher über Nacht Ladung?

Der nächtliche Verlust eines Heimspeichers ist fast immer Standby-Verbrauch von Steuerung, BMS und Wechselrichter - nicht Selbstentladung der Zellen. Ein paar Dutzend Watt Dauerlast summieren sich über die Nacht sichtbar.

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