Stromfresser messen statt raten
Warum solltest du Stromverbrauch messen statt schätzen?
Die eigene Stromfresser-Rangliste sieht fast nie so aus wie gedacht: Das alte Aquarium, der Zweitkühlschrank im Keller oder die Sat-Anlage im Dauerbetrieb schlagen oft Geräte, die im Verdacht standen. Ein Strommessgerät für 10 bis 20 Euro beendet das Raten - es zeigt Watt im Betrieb, Watt im Standby und kWh über die Zeit.
So setzt du es um
Messgerät zwischen Steckdose und Gerät stecken, verdächtige Geräte je 24 Stunden (Kühlgeräte: eine Woche) messen und die Jahres-Hochrechnung notieren: kWh × Strompreis = Euro pro Jahr. Der Reihe nach durch die Wohnung - danach steht die persönliche Prioritätenliste.
Was es wirklich bringt
Das Messen selbst spart nichts - aber es lenkt jede weitere Maßnahme auf die echten Fresser. Typischer Aha-Moment: einzelne Altgeräte oder Dauerläufer mit 300+ kWh im Jahr, die niemand auf dem Zettel hatte.