Schwarzstartfähigkeit

Was bedeutet schwarzstartfähig?

Schwarzstartfähig ist ein Speichersystem, das nach einem Stromausfall ohne fremde Energiequelle wieder anlaufen und ein eigenes Stromnetz aufbauen kann - aus komplett leerem, "schwarzem" Zustand. Der Begriff stammt aus der Kraftwerkstechnik; bei Heimspeichern entscheidet er darüber, ob die Anlage nach einem Blackout von selbst wieder in Gang kommt.

Warum das nicht selbstverständlich ist

Normale Wechselrichter brauchen ein anliegendes Netz als Referenz - fällt es aus, schalten sie ab und bleiben aus. Auch mancher Notstrom-Speicher braucht zum Start Restladung oder das Netz. Ein schwarzstartfähiges System dagegen weckt sich selbst, baut ein Inselnetz auf und kann im besten Fall sogar die PV-Anlage wieder hochfahren - dann lädt die Sonne den Speicher mitten im Blackout nach.

Worauf beim Kauf achten

Die Begriffe sind nicht genormt: "Notstromsteckdose" heißt nicht schwarzstartfähig, "Ersatzstrom" nicht automatisch PV-Nachladung im Inselbetrieb. Wer echte Blackout-Vorsorge will, prüft drei Fragen: Startet das System aus leerem Zustand? Baut es ein Inselnetz für das Haus auf? Lädt die PV-Anlage im Inselbetrieb nach? Erst dreimal Ja ergibt die volle Unabhängigkeit.

Fragen zur Schwarzstartfähigkeit


Was ist ein Schwarzstart?

Ein Schwarzstart ist das Anfahren eines Stromsystems ohne äußere Energiequelle - aus dem spannungslosen Zustand heraus. Bei Heimspeichern bedeutet das: Das System kommt nach einem Blackout von allein wieder in Betrieb.

Ist jeder Notstrom-Speicher schwarzstartfähig?

Nein, Notstromfunktion und Schwarzstartfähigkeit sind zwei Paar Schuhe: Viele Speicher liefern Notstrom nur, solange Restladung vorhanden ist oder die Umschaltung aus dem laufenden Betrieb erfolgt. Schwarzstartfähigkeit muss explizit im Datenblatt stehen.

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