Diesel-Notstromaggregat: der Dauerläufer

Was zeichnet ein Diesel-Notstromaggregat aus?

Ein Diesel-Notstromaggregat ist der Dauerläufer unter den Stromerzeugern: Der Motor arbeitet sparsamer als ein vergleichbarer Benziner, hält deutlich mehr Betriebsstunden aus und liefert auch nach vielen Jahren zuverlässig volle Leistung. Genau deshalb setzen Landwirtschaft, Gewerbe und Hausbesitzer mit hohem Anspruch auf diese robuste Bauart.

Diesel oder Benzin - was ist besser?

Kriterium Diesel Benzin
Verbrauch sparsamer, besonders unter Last höher
Lebensdauer sehr hoch, für Dauerbetrieb ausgelegt solide für gelegentlichen Einsatz
Kraftstoff-Lagerung gut lagerfähig, mit Additiv über Jahre altert schneller
Anschaffung höher günstiger
Gewicht und Lautstärke schwerer, kerniger Klang leichter, etwas leiser

Die Empfehlung fällt damit klar aus: Wer mit längeren oder häufigeren Ausfällen rechnet, fährt mit Diesel besser. Für den seltenen Kurzeinsatz oder wenn das Gerät oft transportiert wird, bleibt Benzin die praktische Wahl - und für empfindliche Elektronik der Inverter.

Welche Leistung fürs Einfamilienhaus?

Leistung Deckt ab Verbrauch bei Volllast
3-5 kW Grundversorgung: Kühlung, Heizung, Licht, Kommunikation ca. 1-1,5 l/h
6-8 kW zusätzlich Herd, Waschmaschine, kleine Werkstatt ca. 1,5-2,5 l/h
10 kW und mehr komplettes Haus inklusive Wärmepumpe und großer Verbraucher ca. 2,5-3,5 l/h

Ein 10-kW-Gerät versorgt ein typisches Einfamilienhaus tatsächlich komplett - im Notbetrieb reichen aber meist 3 bis 5 kW völlig aus, wenn nicht alle Großverbraucher gleichzeitig laufen. Das spart Anschaffungskosten und Kraftstoff. Praktisch für die Planung: Mit rund 10 Litern Diesel im Tank läuft ein 5-kW-Aggregat unter Teillast gut acht Stunden.

Anschluss und Aufstellung

Diesel-Aggregate für die Hausversorgung werden über einen Notstrom-Umschalter eingebunden, den eine Elektrofachkraft im Zählerschrank installiert. Der Betrieb gehört immer ins Freie oder in gut belüftete Nebengebäude - Abgase sind im Innenraum lebensgefährlich. Ein überdachter Stellplatz mit Kabelweg zum Haus hat sich dabei bewährt.

Fragen zum Diesel-Notstromaggregat


Was ist besser: Diesel oder Benzin Stromaggregat?

Diesel punktet bei Verbrauch, Lebensdauer und Lagerfähigkeit des Kraftstoffs und ist damit erste Wahl für lange oder häufige Einsätze. Benzin-Aggregate sind günstiger, leichter und ideal, wenn das Gerät nur selten und kurz laufen soll.

Wie viel kW sollte ein Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus haben?

Für die Grundversorgung eines Einfamilienhauses reichen 3 bis 5 kW; mit Herd, Waschmaschine und Werkstatt sind 6 bis 8 kW sinnvoll. Ab 10 kW lässt sich ein Haus praktisch komplett wie im Normalbetrieb versorgen.

Reicht ein 10.000-Watt-Generator für ein ganzes Haus?

Ja, ein 10-kW-Generator versorgt ein typisches Einfamilienhaus komplett - inklusive Herd und größerer Verbraucher. Wichtig bleibt die Anlaufreserve für Motoren sowie der Anschluss über eine fest installierte Umschalteinrichtung.

Kann man ein Notstromaggregat direkt an die Steckdose anschließen?

Nein, die Einspeisung über eine Steckdose ins Hausnetz ist gefährlich und unzulässig. Verbraucher werden entweder direkt am Aggregat angeschlossen oder das Haus wird über einen fest installierten Umschalter versorgt.

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