Notstrom für die Wohnung: die Lösung für Mieter
Wie bekomme ich Notstrom in die Wohnung?
Notstrom für die Wohnung liefert am besten eine Powerstation: ein leiser Akku mit eingebauter 230-Volt-Steckdose, der ganz ohne Abgase, ohne feste Installation und ohne Genehmigung des Vermieters auskommt. Verbrennungsaggregate scheiden in Innenräumen grundsätzlich aus - sie gehören ausschließlich ins Freie.
Welche Größe versorgt was?
| Kapazität | Versorgt | Reicht etwa |
|---|---|---|
| 500-1.000 Wh | Router, Licht, Handys, Laptop | 1-2 Tage Grundkommunikation |
| 1.000-2.000 Wh | zusätzlich Kühlschrank | 1-2 Tage mit Kühlung |
| 2.000-3.000 Wh | zusätzlich Heizungssteuerung, Kaffeemaschine, medizinische Geräte | 2-3 Tage Grundversorgung |
Praxiswert für die Planung: Ein moderner Kühlschrank braucht am Tag rund 0,5 bis 1 kWh - eine 2.000-Wh-Station hält ihn also gut zwei Tage am Laufen und versorgt nebenbei Licht und Kommunikation. Details zu Modellen und Anschlüssen stehen im Ratgeber Powerstation.
Die Vorteile in der Wohnung
- Sofort einsatzbereit: auspacken, laden, fertig - keine Installation, keine Genehmigung nötig
- Sicher im Innenraum: keine Abgase, kein Kraftstoff, keine Brandlast durch Benzin
- Leise: arbeitet praktisch geräuschlos, auch nachts und in Mehrfamilienhäusern
- Doppelt nutzbar: dient zwischen den Ernstfällen als Stromquelle für Balkon, Camping oder Werkstatt
- Solar-erweiterbar: mit Faltpanel oder Balkonkraftwerk lädt sie auch bei längeren Ausfällen nach
Der Dauerlauf-Trick: Balkonkraftwerk plus Speicher
Wer auf dem Balkon ein Balkonkraftwerk mit Speicher betreibt, hat die Notstromversorgung praktisch schon im Haus - viele Systeme bieten eine Notstromsteckdose und laden tagsüber per Sonne nach. Damit wird aus der zeitlich begrenzten Reserve eine Versorgung, die sich jeden sonnigen Tag selbst erneuert. Für Mieter ist das die eleganteste Kombination: Sie senkt im Alltag die Stromkosten und ist im Ernstfall zur Stelle.