C-Rate

Was ist die C-Rate?

Die C-Rate beschreibt, wie schnell eine Batterie im Verhältnis zu ihrer Kapazität geladen oder entladen wird: 1C bedeutet, die komplette Kapazität fließt in einer Stunde - ein 10-kWh-Speicher lädt oder entlädt mit 10 kW. Bei 0,5C dauert es zwei Stunden (5 kW), bei 2C nur eine halbe (20 kW).

Warum die C-Rate beim Speicher zählt

Heimspeicher arbeiten bewusst gemächlich - üblich sind 0,3 bis 0,5C. Das reicht: Ein Haus zieht selten mehr als ein paar Kilowatt, und die PV-Anlage lädt über Stunden. Die niedrige Rate schont zugleich die Zellen, denn hohe Ströme bedeuten Wärme und Stress - ein Grund für die hohe Zyklenfestigkeit stationärer Speicher gegenüber schnellladenden Autobatterien.

Praktische Bedeutung beim Kauf

Die C-Rate steckt hinter der Frage "Wie viel Leistung hat der Speicher?": Ein 5-kWh-Speicher mit nur 1,5 kW Dauerleistung (0,3C) kann Herd plus Backofen nicht allein stemmen - dann fließt trotz vollem Speicher Netzstrom. Faustregel: Die Entladeleistung sollte zur typischen Abendlast des Haushalts passen, 3 bis 5 kW sind fürs Einfamilienhaus gängig.

Fragen zur C-Rate


Was bedeutet 1C bei einer Batterie?

1C bedeutet Laden oder Entladen mit dem Strom, der die Batterie in genau einer Stunde füllen oder leeren würde - bei 10 kWh Kapazität also 10 kW Leistung.

Welche C-Rate hat ein Heimspeicher?

Heimspeicher arbeiten typisch mit 0,3 bis 0,5C - ein 10-kWh-Gerät lädt und entlädt also mit 3 bis 5 kW. Das passt zum Lastprofil eines Haushalts und maximiert die Zell-Lebensdauer.

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